Selfleadership, Teil 3

„Schnufe, schnufe, du muesch schnufe, einmal ine dann wieder use“ – wir starten den Tag mit einer lustigen Tanzeinlage zum Lied La Bambele von Müslüm. Dies ist nun unser Klassensong (die Idee entsteht bei einem der wohlverdienten Klosterbiere zum Feierabend ;-)), der sehr gut zu unseren Meditationsübungen passt und uns schwungvoll und gut gelaunt in den letzten Tag im Kloster starten lässt.

Wir erklimmen den Gipfel unserer „Bergtour“ – wir erarbeiten heute in Gruppen, welche Fähigkeiten einen guten Leader ausmachen. Dies aus der inneren Perspektive heraus und erstellen jeweils eine Balanced Scorecard. Es ist nicht einfach, den Fokus auf die innere Perspektive zu behalten. Wir driften zu Beginn immer wieder in die Aussenperspektive ab. Es läuft mit jedem Versuch jedoch besser. Wir vertiefen und vernetzen unser Wissen, diskutieren, verstehen die Einflüsse der körperlichen, mentalen, sozialen sowie emotionalen Ebenen immer besser. Langsam nähern wir uns nun leider schon der Abschlussrunde, der Tag ist wie im Fluge vergangen. Eigentlich würde ich am liebsten im Kloster bleiben – irgendwie habe ich noch gar keine Lust mit der Aussenwelt anzudocken und wieder in den Alltagstrott einzutauchen. Aber ich reise natürlich trotzdem ab.

Was nehme ich aus diesen drei sehr intensiven und bereichernden Tagen mit?
Die Selbstreflexion – wer bin ich eigentlich? Was gibt mir Energie? Was begeistert mich? Die vielen neuen theoretischen und praktischen Inputs waren sehr intensiv und mir wurde bewusst, dass mit meinem inneren System, meinem inneren Team, noch viele Fragen zu klären sind. Die Übungen haben mir sehr geholfen die Komplexität des Self Leaderships zu erkennen und stellen für mich eine Starthilfe zur Erarbeitung meines Trainingsprogramms für die nächsten Wochen dar. Schliesslich bin ich mein eigener Performer! Ich mache mich für meine Entwicklung (oder Transformation? 🙂 auf den Weg. Ich freue mich sehr darauf, den Sinn zu finden!

Aus dem Unterricht des CAS Next Generation Leadership 2017 mit Dr. Cornelia Birta berichtet Petra Marino

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.